Übung der Einsatzeinheit

Ausladen der Fahrzeuge
Foto: Tim Reuter, MHD

Sassenberg - Wer am Samstagmorgen durch die Stadt fuhr konnte sie nicht übersehen: Aus allen Himmelsrichtungen näherten sich Malteser-Fahrzeugkolonnen der Hauptschule im Herxfeld. Grund für die hohe Präsenz war eine großangelegte Übung der Malteser aus der Diözese Paderborn. Unter dem Titel „Flamme 2012“ stellten sich 200 Übungsteilnehmer einem anspruchsvollen Szenario.

Das Drehbuch: Wegen der Landesjugendolympiade vom 10. bis 13. Oktober gastieren zahlreiche Leichtathleten auf dem Schulareal. Gegen 10 Uhr bricht am Abschlusstag ein Brand in einer Sammelunterkunft – in diesem Fall dem Schulgebäude – aus. Insgesamt sollten rund 60 Personen verletzt oder direkt vom Feuer betroffen sein.

Mit Hilfe einer großen Nebenmaschine wurde ein Teil der Schule in dichten, dunklen Rauch gehüllt. Von den Rettungskräften wurde nun erwartet, die sich noch im Gebäude befindlichen Sportler zu retten, die Verletzten zu versorgen und die auf dem Gelände der Schule wartenden Athleten sowie Schaulustige vom eigentlichen Einsatzort fernzuhalten.

Auf dem Sportplatz wurden zügig entsprechende Strukturen geschaffen. Neben einer Versorgungsstelle wurde ein Zelt errichtet, in dem Patienten registriert und die vorliegenden Daten abgeglichen wurden. So ergab sich zügig ein realistisches Bild über die Zahl der Vermissten.

Neben den Einheiten des Malteser-Hilfsdienstes aus dem Kreis Höxter beteiligten sich auch Malteser aus Lippstadt, Gütersloh, Siegen, Fröndenberg, Hagen, Lage/Lippe, Minden, Menden, Rietberg, Hövelhof, Borchen und Paderborn an der Großübung. Zusätzlich waren ehrenamtliche Malteser-Einsatzkräfte aus dem gesamten Erzbistum Paderborn aktiv vertreten.

Für die wirklichkeitsnahe Umsetzung war die realistische Unfalldarstellung der DLRG NRW zuständig. Die Übungsleitung und Übungsplanung hatte das Institut für Gefahrenabwehr St. Augustin übernommen, ebenso wie die anschließende Auswertung.

Einen großen Anteil hatten zudem die Löschzüge Sassenberg und Füchtorf. So betraten beide Züge unter Atemschutz die stark verrauchte Schule und geleiteten die Vermissten sicher ins Freie.

Die Übungsziele und Schwerpunkte: Das Zusammenwirken mehrerer Einsatzeinheiten sollte in einem realitätsnahen Einsatz erprobt werden, die Kooperation mit dem öffentlichen Rettungsdienst stand ebenso im Fokus wie das Zusammenwirken mit Einheiten des Brandschutzes. Auch das Erproben gängiger Einsatzkonzepte war hier möglich. [Bildergalerie ...]

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